Hotels setzen auf nachhaltige Toilettenartikel: Eine grüne Revolution im Gastgewerbe
Um die Umweltbelastung zu reduzieren, vollzieht die Hotelbranche einen bedeutenden Wandel in ihrem Umgang mit Toilettenartikeln. Einweg-Plastikflaschen, die jahrzehntelang in Hotelzimmern üblich waren, werden schrittweise durch nachhaltigere Alternativen ersetzt.
Der Staat New York hat einen wichtigen Schritt unternommen und ein Verbot von Einweg-Toilettenartikeln in Hotels angekündigt. Ab dem 1. Januar 2025 dürfen Hotels mit 50 oder mehr Zimmern ihren Gästen keine einzelnen Plastikflaschen mit Shampoo, Spülung, Flüssigseife und Lotion mehr anbieten. Diese Regelung gilt ab dem 1. Januar 2026 auch für kleinere Hotels. Das New Yorker Umweltministerium schätzt, dass jährlich Hunderte Millionen dieser kleinen Plastikflaschen im Staat in Umlauf gebracht werden, die größtenteils im Müll landen.




Dieser Schritt folgt dem Beispiel Kaliforniens, das bereits ein ähnliches Verbot eingeführt hat. Auch der Bundesstaat Washington hat ein entsprechendes Gesetz verabschiedet, dessen Verbot 2027 in Kraft treten soll. Viele große Hotelketten haben angesichts des wachsenden Umweltbewusstseins und des zunehmenden Regulierungsdrucks bereits Maßnahmen ergriffen. Marriott beispielsweise hat bis Ende 2023 in 95 % seiner Hotels auf größere, wiederbefüllbare Pumpspender umgestellt und rechnet damit, jährlich rund 500 Millionen kleine Flaschen vor der Mülldeponie zu bewahren. Hilton hat die Umstellung auf Standard-Toilettenartikel im Jahr 2023 abgeschlossen und damit die Einweg-Miniaturflaschen abgeschafft.
Die Umstellung auf wiederverwendbare und umweltfreundliche Toilettenartikel trägt nicht nur zur Reduzierung von Plastikmüll bei, sondern bietet Hotels auch langfristiges Kosteneinsparungspotenzial. Durch Großeinkäufe können Hotels Verpackungskosten senken und bessere Konditionen mit Lieferanten aushandeln. Die ordnungsgemäße Wartung der nachfüllbaren Spender ist jedoch entscheidend für ein positives Gästeerlebnis. Dieser globale Trend im Gastgewerbe signalisiert ein wachsendes Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz.











